Sehnsuchtsorte – Sommersemester 2018

Sehnsuchtsorte – Sommersemester 2018

Heimweh und Fernweh sind ein beliebtes Thema in der klassischen Musik, wir begeben uns nach Amerika, in den Orient und den hohen Norden. Sehnsucht nach seiner Heimat Tschechien beschäftigte Dvořák während seiner Zeit in Amerika, was auch in seiner berühmten 9. Sinfonie zu hören ist.

„Es war einmal…“ – Wintersemester 2015/16

„Es war einmal…“ – Wintersemester 2015/16

Die Konzerte des SinfOrMas stehen dieses Semester ganz im Fokus von Märchen. In der kalten, oft grauen Jahreszeiten entführen wir Euch mit unserem Programm auf sonnige Lichtungen und nehmen Euch mit zu Tänzen von Dryaden und anderen Fabelwesen.

Mit der weltweit bekannten Morgenstimmung von Edvard Grieg lassen wir in den Konzertsälen die Sonne aufgehen, um uns am Ende des Programms mit Joachim Raffs 3. Sinfonie in den Wald auf die Jagd zu begeben. Dramatik darf beim Konzert natürlich auch nicht fehlen: Dafür sorgen Stücke wie Ases Tod von Grieg aus der Peer-Gynt-Suite oder der Wassermann von Dvorak. Freut euch also auf einen abwechslungsreichen Abend und taucht ein in eine Welt voller Zauber!

Vive la France! – Sommersemester 2016

Vive la France! – Sommersemester 2016

Mesdames et messieurs, diesen Sommer wird es französisch beim SinfOrMa! Wir entführen Euch auf eine musikalische Reise nach Frankreich, vorbei an einem Internat mit singenden Schuljungen („Die Kinder des Monsieur Mathieu“), durch Paris und typisch französische Cafés („Die fabelhafte Welt der Amélie“). César Franck ließ sich in seiner Symphonie von französischer Musik inspirieren und Georges Bizet komponierte eine der bekanntesten französischen Opern: „Carmen“. Seid dabei, wenn unsere Reise durch das romantische, wilde, aber auch melancholische Frankreich beginnt. Ganz nach dem Motto: „La vie est belle!“.

Licht & Schatten – Sommersemester 2015

In der klassischen Musik spielen Farben, Licht und Schatten eine große Rolle, ebenso wie die Natur. Deshalb dreht sich dieses Semester alles um das Motto „Licht & Schatten“.
„Couleurs du ciel“ ist ein Werk des Mainzers Julian Mörth, welches – wie der Titel sagt – sich mit den Farben des Himmels beschäftigt. Mit der Komposition von Mussorgsky begeben wir uns auf die Schattenseite des Programms mit „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“.
Auch bei Solokonzerten bewegen sich Solist und Orchester wie in einem Spiel aus Licht und Schatten durch die Musik.

Programm

  • Couleurs du ciel – Julian Mörth
  • Eine Nacht auf dem kahlen Berge – Modest Mussorgsky
  • Cellokonzert (h-Moll) – Antonin Dvorak

Solisten:
Alexandre Castro-Balbi
Jacob Schwarz

Konzerte

Mittwoch, 22. Juli 2015, 19:30 Uhr, Christuskirche Mainz
Freitag, 24. Juli 2015, 19:30 Uhr, P1 Philosphicum

Ardo: Sinfonisches Feuer – Wintersemester 2014/15

Ob Klassische Musik, Rock, Pop oder Volkstanz – Musik berührt uns alle auf eine ganz besondere Art und Weise. Wie kaum etwas anderes weckt Musik in uns Emotionen, Leidenschaften und Erinnerungen. Genau dafür steht der spanische Ausdruck ardo (= für etwas brennen, von Leidenschaft und Emotionen erfüllt sein), und deswegen hat das Sinfonische Orchester Mainz ihn in diesem Semester zu seinem Konzertmotto gewählt. Am 04. und 05. Februar 2015 wird das SinfOrMa in der Christuskirche Mainz und dem P1 Hörsaal im Philosophicum der Universität Mainz ein Sinfonisches Feuer von klassischen Klängen bis hin zu südamerikanischen Rhythmen als Semesterabschlusskonzert präsentieren.

Über den Stress im Alltag neigen wir oft dazu zu vergessen was für ein Glück es eigentlich ist einfach nur zu leben. Gemeinsames Musizieren bietet uns jedoch die Möglichkeit, die alltäglichen Probleme zu vergessen, all unsere Energie und Leidenschaft für die Musik an die anderen Musiker weiterzugeben und einfach nur den Moment der vollkommenen Emotionen zu genießen. Ein solch mitreißendes Werk ist die Ungarische Rhapsodie Nr. 2 des ungarisch-österreichischen Komponisten Franz Liszt, der, inspiriert von den Melodien seiner Jugend, von den fröhlichen und dramatischen Momenten der ungarischen Volksgeschichte erzählt. Auf eine ganz andere Art und Weise berührt auch das Concierto de Aranjuez, welches der Spanier Joaquín Rodrigo für seine Frau schrieb. Die Sologitarre und das Orchester zeugen auf hochromantische Weise sowohl von der tiefen Liebe der beiden, als auch von der Trauer über die Fehlgeburt des erstgeborenen Sohnes.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und die Musik ist eine Sprache, die jeder Mensch versteht. Mit der Kombination von beiden in seinem Zyklus Bilder einer Ausstellung, welchen er nach Gemälden seines Freundes Viktor Hartmann komponierte, schuf der russische Komponist Modest Mussorgsky ein unglaublich energievolles Werk. Betreten Sie mit uns das die bedrohliche Hütte der wilden hexenähnlichen Sagenfigur Baba Jaga, und reiten Sie anschließend durch das prunkvolle, erhabene und beständige Große Tor von Kiev, welches schon von weitem wie ein Leuchtsymbol zu sehen ist.

Durch mitreißende Rhythmen und eingängige Melodien, die sofort ins Ohr gehen, begeistern Volkstänze seit jeher die Menschen. So zum Beispiel der brasilianische Volkstanz Tico Tico von Zequinha de Abreu, den in Südamerika so gut wie jeder kennt und mitpfeifen kann. Wenn dieser Funke der Lebensfreude und Energie auf das Publikum überspringt, bleibt garantiert niemand ruhig sitzen. Der aus der afro-brasilianischen Sklavenmusik entstandene Volkstanz Batuque von Oscar Lorenzo Fernández ist zwar etwas melancholischer, aber dadurch nicht weniger berührend, im Gegenteil!

Lassen Sie sich von unserem Sinfonischen Feuer mitreißen und begeistern – am 04.Februar 2015 in der Christuskirche Mainz und am 05.Februar 2015 im P1 Hörsaal im Philosophicum der Universität Mainz, jeweils um 20 Uhr.

Programm

  • Concierto de Aranjuez – Joaquín Rodrigo – Solist: José Galindo (Gitarre)
  • Ungarische Rhapsodie Nr. 2 – Franz Liszt
  • Baba Jaga und Großes Tor von Kiev aus: Bilder einer Ausstellung – Modest Mussorgsky
  • Tico Tico – Zequinha de Abreu
  • Batuque – Oscar Lorenzo Fernández

Konzertdaten

04.02.2015 – 20 Uhr – Konzert – Christuskirche Mainz
05.02.2015 – 20 Uhr – Konzert – P1 Hörsaal am Campus Mainz

Sommer.Tanz – Sommersemester 2014

Was wäre ein Fest ohne Musik? Sobald der erste Ton erklingt, beginnen die Zuhörer sich zu den, mal munter hüpfenden, mal schwermütigen melancholischen Klängen rhythmisch zu bewegen – sie tanzen. Auch das Sinfonische Orchester Mainz unter der Leitung von Nicolai Spieß stellt dieses Semester das Thema „Tanz“ in den Vordergrund. Unter dem Titel Sommer.Tanz wird das SinfOrMa am 23. Juli um 19.30 Uhr in der Christuskirche Mainz das Semesterabschlusskonzert geben. Mit Schwung wollen wir Sie in den Sommer begleiten und Ihnen von ernster Sinfonik bis hin zu modernen Beats einen Querschnitt der orchestralen Tanzmusik bieten.

Musik und Tanz im Zusammenspiel haben immer wieder facettenreiche Kompositionen hervorgebracht. Tanz ist ein Thema, welches in jedem großen Werk, Oper oder Sinfonie, wenigstens mit einem Zitat, zu hören und zu spüren ist. Deutliche Betonungen, klare Rhythmen, doch auch immer wieder Taktwechsel, die das Herz und den Körper hüpfen lassen. Kein Komponist hat nicht wenigstens ein kurzes Stück zum Tanze komponiert. Dieser Tatsache zollt das SinfOrMa Tribut: Mit Klassikern wie der Farandole aus George Bizets L’Arlésienne Suite Nr. 2, die einen stürmischen provenzalischen Volkstanz darstellt, dem Tanz der Ritter aus Sergei Prokofjews Ballett Romeo und Julia oder dem Kaiserwalzer (op. 437) von Johann Strauss (Sohn).

Doch der Tanz auf einer Bühne oder in einem Tanzsaal, in offizieller Sache und nach strikter Etikette, bietet ein anderes Gefühl als der in der Freiheit. Auf ein Fest in den hohen Norden nimmt das SinfOrMa Sie besonders gern mit. Hugo Alfvén komponierte seine Swedish Rhapsody Nr. 1 mit einem gewaltigen symbolischen Charakter. Die Midsommarvaka ist ein romantisches Werk, das einer typischen folkloristischen Rhapsodie gleicht und doch den Zuhörer in jedem Moment überrascht. Unschuldig und sorgenfrei beginnen die Streicher mit einem Pizzicato, auf dem die Klarinette eine schöne, warme Melodie spielt. Die Sonne geht allmählich unter und die Feiernden nähern sich dem Fest. Die kürzeste Nacht des Jahres soll gefeiert werden und diese Nacht wird durchgetanzt. Ruhige, romantische, schnelle und wilde Tänze folgen einander. Eine emotionale Achterbahn, die keinen Zuhörer ruhig auf seinem Platz sitzen lässt.

Eine ganz andere Lebensfreude zeigt der Danzon No. 2 von Arturo Márquez. Dieser sehr traditionsreiche mexikanische Volkstanz ist ein bedeutender Teil der Kultur und in den verschiedensten Ausführungen zu hören. Den Danzon No. 2 hat Gustavo Dudamel mit dem Simón Bolívar Orquesta weltbekannt gemacht. Passen Sie auf, dass die Musiker Ihnen nicht auf den Schoß springen. Doch nicht nur wild und rhythmisch, auch bei ruhigen Tönen, wie im Schwanensee oder im ersten Sinfonischen Tanz von Grieg, wird das SinfOrMa Sie in eine andere Welt mitnehmen. Sie dürfen gespannt sein.

Auch dieses Semester hat das SinfOrMa wieder ein Novum im Gepäck. Am 23. Juli in der Christuskirche Mainz wird auch ein Remix des Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms zu hören sein. Unter dem Titel Brahms Nr. 5 (Hungarian SinfOrMix) wird das Rhythmussortiment mit elektronischen Klängen verstärkt, der Ungarische Tanz in seine Einzelteile zerlegt, werden Betonungen verschoben und Rhythmen ergänzt. Jakob Baumert, Cellist im SinfOrMa, hat aus einem alten Bekannten einen jungen Hüpfer gezaubert. Das wollen Sie sich nicht entgehen lassen!

Programm

  • Symphonische Tanz Nr. 1 – Edvard Grieg
  • Midsommarvaka – Hugo Alfven
  • Farandole aus: L’Arlésienne Suite Nr. 2 – George Bizet
  • Dance of the Knights aus: Romeo und Julia – Sergei Prokofjew
  • Kaiserwalzer – Johann Strauss (Sohn)
  • Brahms Nr. 5 (Hungarian SinfOrMix) – Johannes Brahms, arr. Jakob Baumert
  • Schwanensee (Ausschnitte) – Peter I. Tschaikowsky
  • Danzon No. 2 – Arturo Marquez

Konzert

23. Juli 19.30 Uhr – Konzert – Christuskirche Mainz