Martina Trumpp (Solistin 2019)

Martina Trumpps ungemein vitales wie präzises und hochinspiriertes Spiel zeigte, warum sie als Ausnahmetalent gilt. […] Sie führte in künstlerische Höhen, die man nur von großen Geigern kennt.“ (Offenbacher Nachrichten)

Im Sommersemester 2019 spielt Martina Trumpp mit dem SinfOrMa das 1. Violinkonzert g-Moll von Max Bruch. Die vielseitige Geigerin hat sich in den vergangenen Jahren als Solistin, Kammermusikerin und Dozentin etabliert. Konzerte führten sie quer durch Deutschland und Europa sowie nach Kanada und Kolumbien. Ihr Repertoire reicht von Bruchs Violinkonzert über Brahms Klavierquintett bis hin zum Violinkonzert von Khachaturian.

Die mehrfache Preisträgerin erhielt ihren ersten Violinunterricht im Alter von 8 Jahren und wurde mit 12 Jahren Jungstudentin an der Würzburger Musikhochschule bei Prof. Conrad von der Goltz und legte dort ihr Diplom bei Prof. Herwig Zack „mit Auszeichnung“ ab. Weiterhin studierte sie mit Ingolf Turban und Ana Chumachenco an der Musikhochschule München, mit Salvatore Accardo an der „Fondazione Stauffer“ in Cremona und mit Philippe Graffin am „Koninklijk Conservatorium“ Brüssel.
Nach vorzeitig abgelegtem Abitur beendete sie Studien in Mathematik, Musikwissenschaft und Pädagogik an den Universitäten Würzburg und Tübingen. Sie unterrichtete an der Universität Würzburg und als Hauptfachdozentin für Violine an der Musikhochschule Trossingen.

Im Sommer 2019 kommt die von der Presse gefeierte Geigerin zu uns ins SinfOrMa. Ein Erlebnis, das ihr euch nicht entgehen lassen solltet!

 

„Die Violinistin Martina Trumpp ließ den Solo-Part zu einem existentiellen Drahtseilakt werden: ein kraftvoller, ausdrucksgeladener Ton, schwindelerregend hohe, exponierte Passagen, rückhaltlose Expressivität und dramatische Intensität.“ (

 

Unser Dirigent: Georg Ziegler

Georg Ziegler ist seit dem Wintersemester 2016/17 der Dirigent des SinfOrMa.

GeorgGeorg, 1983 in Stuttgart geboren, hat an der Musikhochschule Freiburg Schulmusik für das Lehramt am Gymnasium studiert. Seine Hauptfächer waren Violine und Orchesterleitung.
Während seines Studiums war er immer in unterschiedlichen Ensembles musikalisch aktiv, sowohl als Geiger in verschiedenen Orchestern, als auch als Sänger im Kammerchor der Musikhochschule und in verschiedenen Jazz-/Pop-Bands als Bassist.
2006 wurde er Dirigent des Jungen Kammerorchesters Freiburg und leitet es bis 2010. Von 2010-2014 leitete Georg den Evangelischen Kirchenchor Ihringen und er übernahm regelmäßig Einstudierungen und Assistenzen für das Orchester Camerata Academica Freiburg.
Seit 2014 lebt Georg nun in Mainz und begibt sich mit uns immer wieder auf musikalische Abenteuer!
(Foto: Maxim Abrossimow)

6 Fragen an Georg

1) Wie bist du zum Dirigieren gekommen? (Warum hast du dich dazu entschieden, Orchesterleitung im Studium zu belegen)

„Zum erstenmal dirigiert habe ich im Zuge meines Schulmusikstudiums. Dabei ging es zwar um Chorleitung, trotzdem hat es mir von Anfang an sehr viel Spaß gemacht, natürlich auch weil ich schnell positive Rückmeldung bekommen habe. Ich hatte dann das Glück von einem Probedirigat für ein Studentenorchester zu erfahren. Dieses Orchester leitete ich dann vier Jahr lang mit großer Freude. Ein weiterer wichtiger Ansporn war die Arbeit mit inspirierenden Dirigierlehrern an der Musikhochschule.“

2) Was ist für dich das Besondere am Dirigieren?

„Man macht Musik ohne Musik zu machen. Wenn man Glück hat, gelingt es einem mit dem tollsten Instrument der Welt zu musizieren – dem Orchester. Ausserdem ist es eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit mit vielen Aspekten: Die Schlagtechnik, die Arbeit mit den Musikern in den Proben, das Partiturstudium. Es wird also nie langweilig…“

3) Warum hast du beim SinfOrMa vordirigiert?

„Ich wollte wieder dirigieren ;-)“

4) Welches Stück möchtest du unbedingt mal dirigieren?

„Beethoven 3. Sinfonie, Brahms 2. Sinfonie, Bruckner 7., Bernstein Serenade
Die Liste ist endlos….“

5) Wer sind deine Lieblingskomponisten (warum?)

„Habe ich eigentlich nicht. Vielleicht Mozart und Brahms. Ausserdem schließt der Begriff „Komponist“ ein bischen die ganze „Nicht-Klassik“ aus. Es gibt viele Musiker aus diesem riesigen Bereich, die ich sehr bewundere. Das variiert immer stark. In letzter Zeit zum Beispiel Flea von den Red Hot Chilli Peppers.“

6) Was ist dein absolutes Lieblings-Werk?

„Ich habe kein Werk das mir „am Besten“ gefällt. Es gibt Werke die für mich persönlich eine besondere Bedeutung haben. Vielleicht wegen einer persönlichen Begebenheit oder einer besonders intensiven Konzerterfahrung. Brahms-Requiem wäre so ein Beispiel. Oder Max Reger: Der Mensch lebt und bestehet.“

Konzert für Flüchtlinge 20. Januar 2016

Am 20. Januar 2016 durften wir etwas ganz Besonderes erleben: Zusammen mit den Malteser Werken Mainz und dem Gymnasium THERESIANUM veranstalteten wir ein Konzert für Flüchtlinge.
Dazu kamen etwa 300 Menschen aus Flüchtlingsunterkünften der Malteser in das Theresianum. Darunter viele Kinder und ihre Eltern, aber auch junge Männer und Frauen.
In einer sehr fröhlichen Stimmung spielten wir fast unser gesamtes Programm und wurden mit viel Applaus belohnt. Besonders schön und spannend waren vor allem unsere Begegnungen nach dem Konzert. Viele Kinder, aber auch Erwachsene probierten Instrumente aus und kamen mit uns ins Gespräch.
Für uns war es ein toller und interessanter Abend und wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben.
Ein besonderer Dank geht dabei an das Theresianum, die Malteser Werke und die MVG.

 

 

Proben

Das SinfOrMa probt regelmäßig mittwochs von 19:45 Uhr bis 22:00 Uhr auf dem Campus. Genaue Probenaufteilungen und -orte werden im Semester per Mail rechtzeitig bekannt gegeben.

Im Sommersemester 2019 gibt es wieder drei Probenwochenenden:

10. bis 12. Mai in Kaub
14. & 15. Juni in Mainz
05. & 06. Juli in Mainz
09. Juli Generalprobe

Raumaufteilungen und genaue Zeiten für die Probenwochenenden in Mainz bekommt ihr rechtzeitig per Mail.
Unseren Google-Probenplan findet ihr hier:

Nicolai Spieß – Gründer des SinfOrMa

Nicolai Spieß – Ex-Dirigent und Gründer des SinfOrManicolai_spiess3

Kurzvita:
Nicolai Spieß wurde 1987 in in Vorwerk, in der Nähe von Bremen geboren. Seine Schulzeit verbrachte er in Bremen und erlangte seine Hochschulreife am Alten Gymnasium Bremen. Im Anschluss entschied er sich seinen Zivildienst beim Goethe-Institut Bremen zu absolvieren. Im Wintersemester 2007 begann Spieß sein Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Ethnologie an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Aufgrund des Magisterstudiums war es ihm erlaubt seinen Interessen nachzugehen und neue zu entwickeln. So sammelte er Erfahrungen bei den Händel Festspielen in Göttingen, bei denen er drei Jahre in Folge als Produktionsassistent arbeitete, konnte mehrfach im Ausland auf Messen arbeiten und arbeitete bereits als Dramaturg. Sein Studium hat Nicolai Spieß im Sommer 2015 abgeschlossen.

Seine ersten Töne erzeugte Nicolai Spieß auf dem Klavier im sehr frühen Alter. Die ersten Klavierstunden bekam er dagegen erst mit 7 Jahren, worauf später der Klarinettenunterricht folgte. Mehrfach erfolgreiche Teilnahmen bei Jugend musiziert brachten ihn zum Bundeswettbewerb nach Weimar. Die Entscheidung, Musik als Hobby zu betreiben ließ sich so einfach nicht umsetzen und es folgte das Studium der Musikwissenscahft in Mainz. Während des Studiums arbeitete er kurze Zeit als Leiter eines Jugendblasorchesters in Sponsheim und gründete angespornt durch die Lust auf einen sinfonischen Klang, das Sinfonische Orchester Mainz im Wintersemester 2010 an der Mainzer Universität.


 

Acht Fragen an … Nicolai Spießnicolai_spiess1

Was hättest du anstelle deines gewählten Studiums gemacht?
„Die Fächer BWL und Informatik kreisen im Moment in meinem Kopf herum. Doch um ehrlich zu sein, bin ich sehr glücklich über meine Wahl, da sie mir viele Türen geöffnet hat.“

Wie alt bist du?
„Mittlerweile 28 Jahre. Ein geborener Fisch.“

Wie bist du mit dem SinfOrMa in Kontakt gekommen?
„Es erklärt sich eigentlich von selbst. Mit dem Namen bin ich nach langen Überlegungen in Kontakt gekommen. Es ist nicht so einfach einen Namen für ein Orchester zu finden, der sich leicht abkürzen lässt und trotzdem nicht affig klingt. Die Abbkürzung war mir wichtig.“

Welchen Komponisten magst du nicht?
„Ich hab mir diese Frage ausgedacht, oder? Doof. Ähm.. also es gibt nur wenige die ich gar nicht mag. Manche sind mehr, manche weniger interessant. Unter uns – es gibt Punkte, da hab ich genug von Haydn.“

„Nici schafft es immer, die Proben gleichzeitig amüsant und locker, aber auch effektiv und mit der nötigen Strenge zu gestalten, so dass am Ende jeden Semesters ein wundervolles Konzert auf die Bühne gebracht wird.“ (Eli, Konzertmeisterin WiSe 13/14)

Was hat dich zur Musik gebracht?
„Wir hatten immer schon ein Klavier zuhause stehen, dort habe ich meine ersten Klimperversuche gemacht. Als nächstes kam dann der Klavierunterricht. Meine Mutter, als Schulmusikerin, früher auch Klarinette gespielt. Irgendwann habe ich das Instrument entdeckt und gesagt, „will ich auch“.

Welche Laufbahn möchtest du einschlagen/hast du eingeschlagen?
„Mein Studium ist meine vorläufige Laufbahn. Danach halte ich mir noch alles offen. Natürlich habe ich viele Ideen und Wünsche, aber letztendlich bin ich nicht festgelegt.“ (Anmerkung: Nicolai hat inzwischen sein Studium abgeschlossen und ist nach Hamburg gezogen.)

Was ist für dich das Besondere am orchestralen Klang und Zusammenspiel?
„Zu allererst finde ich neben dem Klang das Orchester als Instrument wahnsinnig interessant. Musik ist sehr abhängig vom Musiker, jedes Mal eine Momentaufnahme auch der Gefühlswelt des jeweiligen Künstlers. Bei einem Orchester ist jeder Musiker wichtig und zu hören und kann den Klang enorm beeinflussen. Auf dieser Basis gemeinsam ein Werk in eine Richtung zu formen ist toll. Und es klingt bei der gleichen Musik immer anders. Das Zusammenspiel mit Vielen, die Bock auf Musik haben, ist das Besondere am orchestralen Klang. Und… das er so unglaublich fett sein kann und gewaltig.“

Welche 5 Kompositionen (Pop oder Klassik) sind deine Liebsten?
„Kann ich nur aktuell beantworten:

Verdi – La Traviata
Daft Punk – Get Lucky
Mendelssohn – Die Hebriden
Händel – Feuerwerksmusik
Stevie Wonder – Rain your love down.“


Steckbrief

Name: Nicolai Spieß
Alter: 28 Jahre
Heimatort: Bremen
Instrumente: Klavier und Klarinette
Schuhgröße: 44
Musikgenre: ein wenig aus jedem Genre
Studium: Musikwissenschaft, Philosophie & Ethnologie (noch auf Magister)

 

Unser Orga-Team

Was das SinfOrMa von anderen Orchestern in Mainz unterscheidet, ist, dass es ausschließlich von Studierenden geleitet und organisiert wird. Verantwortlich für das Management sind:

Marvin Schnubel, seit SoSe 2018 im SinfOrMa (Posaune), studiert Physik: Internes
Indra Süss, seit SoSe 2017 im SinfOrMa (Geige), Diplom-Finanzwirtin: Finanzen
Julia Metzger, seit SoSe 2016 im SinfOrMa (Geige), studiert Geographie: Logistik
Franziskus Barthelmes, seit WiSe 2016/17  im SinfOrMa (Fagott), studiert Rechtswissenschaft (Staatsexamen) und Deutsches und Framzösisches Recht (LL.B.): Verein
Harriet Hahn, seit SoSe 2017 im SinfOrMa (Geige), studiert Medizin: Konzertorganisation
Christine Frings, seit SoSe 2018 im SinfOrMa (Geige), studiert Kommunikations- und Medienforschung: PR

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, dann könnt ihr euch jederzeit melden, zum Beispiel über unser Kontaktformular oder über Facebook.

Mitspieler gesucht!

Du bist auf der Suche nach einem Sinfonieorchester, das anspruchsvolle Programme erarbeitet und jede Menge Spaß dabei hat? Dann bist du bei uns, dem SinfOrMa, absolut richtig! Für dieses Semester suchen wir keine Musiker mehr. Du kannst dich bei Interesse aber gerne per Mail an uns wenden.

Zur Verstärkung für das kommende Semester suchen wir:

  • 1 Oboe (Englischhorn)
  • 1 Horn
  • Streicher (insbesondere Kontrabässe sowie 1. Geigen mit fortgeschrittenem Spielniveau)

Ihr spielt eines der gesuchten Instrumente? Dann kommt entweder an der Ersti-Messe (Mi., 10. April, 10-14 Uhr im ReWi) oder dem Info-Abend (Mi., 10. April, 19 Uhr, P105 Philosophicum) zu uns oder schreibt uns eine Mail bis zum 10. April!

Wir proben jeden Mittwoch im Semester von 19:45 bis 22:15 Uhr auf dem Campus. Außerdem gibt es jedes Semester drei Probenwochenenden, davon eines außerhalb von Mainz.
Hast du noch Fragen? Dann schreib uns einfach eine Mail (sinforma@gmx.de) oder auf Facebook. Wir freuen uns auf dich!

Sebastián Salinas Gamboa: Dirigent 2014-2016

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NAME: SEBASTIÁN SALINAS GAMBOA

HEIMATORT: TAXCO, GUERRERO, MEXICO

INSTRUMENT: VIOLONCELLO

STUDIUM: VIOLONCELLO (ALS ORCHESTERINSTRUMENT)

Kurzvita

Sebastián Salinas Gamboa wurde in Taxco de Alarcón im mexikanischen Bundesstaat Guerrero geboren. Er hat dort bereits als Solocellist im Universitätskammerorchester, im Orchester für alte Musik und im Jugendsinfonieorchester CECAMBA gespielt. Sebastián studierte Cello beim tschechischen Cellisten Prof. Jiri Bunata in Xalapa und bekam Stipendien von der Universität in Veracruz, vom Jungen Veracruzianischen Orchester, der Leutkircher Bank und der Puebla Kultur Förderung. Dann kam er nach Deutschland und studiert jetzt an der Hochschule für Musik in Mainz bei Prof. Schulz.

Seitdem spielt Sebastián regelmäßig als Solist, Kammermusiker und Orchestermusiker in Ensembles in ganz Deutschland. Er war zudem auch als Dozent und Dirigent beim Projekt Jeunesse Musical Deutschland in Weikersheim tätig.

Das SinfOrMa ist nun das erste Orchester, welches Sebastián alleine leitet, und er freut sich schon sehr auf die vielen Erfahrungen, die er und das SinfOrMa gemeinsam in den nächsten Semestern machen werden!

Acht Fragen an … Sebastián Salinas Gamboa

Was hättest du anstelle von Musik gemacht?

Ich hätte wahrscheinlich Physik studiert.

Was sind deine Pläne fürs SinfOrMa?

Mein Traum wäre es, irgendwann eine eigene Infrastruktur für das SinfOrMa aufzubauen. Zur Zeit bräuchten wir vor allem erst mal eigene Pauken, die wir unseren Musikern zur Verfügung stellen könnten, später dann auch andere eigene Instrumente und natürlich eigene Probenräume – aber bis dahin ist es wahrscheinlich noch ein langer Weg. Außerdem würde ich sehr gerne mit dem SinfOrMa auch Konzerte in anderen Städten in Deutschland und im Ausland geben. Und ich fände es schön, wenn wir ein Konzert in Zusammenarbeit mit der UNESCO im Rahmen des „Jahr des Lichts 2015“ geben könnten.

Wie bist du mit dem SinfOrMa in Kontakt gekommen?

In Sommersemester 2014 sah ich in der Musikhochschule einen Aushang, auf welchem der ehemalige Dirigent Nicolai Spieß nach Registerprobenleitern für das SinfOrMa suchte. Ich schrieb ihm, dass ich Lust hätte, die Proben der Celli zu übernehmen, und schon zwei Tage später fuhr ich mit aufs Probenwochenende nach Bacharach und leitete meine erste SinfOrMa-Registerprobe!

Welchen Komponisten magst du am liebsten?

Ich mag ziemlich viele Komponisten, darunter Heitor Villa-Lobos, Benjamin Britten, Peter Iljitsch Tschaikowski, Antonin Dvorák, Johann-Sebastian Bach, Gioachino Rossini, Ludwig van Beethoven… die Liste lässt sich ewig fortsetzen!

Frage: Was hat dich zur Musik gebracht?

Ich wollte etwas tun, was mich sowohl intellektuell als auch motorisch jeden Tag aufs Neue fordert. Außerdem bietet die Musik mir die Möglichkeit zu reisen, viele interessante Menschen kennen zu lernen, und dazu das überwältigende Gefühl, mehr zu sein als ein bloßer Körper, wenn ich Cello spiele.

Welche Laufbahn möchtest du einschlagen/hast du eingeschlagen?

Mein Traum ist es, ein Leben als Musiker zu führen und meine Kunst jeden Tag ausleben zu können. Ich würde gerne in vielen Konzerten spielen, aber auch mit anderen Disziplinen der Kunst, wie beispielsweise Tanz oder Theater, in spannenden Projekten zusammenarbeiten. Es macht mir Spaß, mich über alle möglichen Themen zu informieren und zu lesen. Außerdem würde ich gerne Musik unterrichten und mich in sozialen Projekten engagieren. Die Musik ist meine Sprache und durch sie möchte ich meine Stimme hören lassen, um ausdrücken zu können, was ich über die Welt und die Menschen denke.

Was ist für dich das Besondere am orchestralen Klang und Zusammenspiel?

Zum einen die unheimlich starke Energie der Musiker, und zum anderen die unendliche Reihe der Obertöne, welche man durch die Harmonien nur im Orchester hört.

Welche 5 Kompositionen (Pop oder Klassik) sind deine Liebsten?

J.S.Bach – Wohltemperiertes Klavier

Dvorak – Violoncellokonzert in H-Moll

Pink Floyd – Dark side of the moon

Radiohead – Ok Computer

Béla Bartók – Werk für Streichinstrumente, Schlagzeug und Celesta

Programm Sommersemester 2019

Das Element Wasser spielt in der klassischen Musik eine große Rolle. Diesem Thema widmen wir uns in diesem Sommersemester. Wilde Meere, Flüsse und Walgesänge begleiten das SinfOrMa im kommenden Semester. Vier teils sehr bekannte, aber auch selten gehörte Werke stehen auf unserem Programm:

Bedrich Smetana: Die Moldau
Alan Hovhaness: And God Created Great Whales
Max Bruch: Violinkonzert Nr. 1 in g-Moll
Ernest Bloch: Poems of the Sea

Konzerttermine:

Mittwoch, 10. Juli 2019, 19:30 Uhr in der Christuskirche Mainz

Freitag, 12. Juli 2019, 20:0 Uhr im Hörsaal P1 (Philosophicum) auf dem Campus Mainz

KARTENVERKAUF

VVK: 4€ (ermäßigt – Studierende, Schüler/innen), 6€ (nicht ermäßigt)
AK: 5€ (ermäßigt – Studierende, Schüler/innen), 7€ (nicht ermäßigt)

Karten reservieren und am Konzertabend abholen und bezahlen (ab Juni 2019):
http://www.sinforma.de/tickets/

Vorverkaufsstellen:
Im Philosophicum, wochentags von 10 bis 16 Uhr – 26.06.-09.07.

Abendkasse:
An den Konzerttagen ab 18:30 Uhr (Christuskirche)/ 19:00 Uhr (P1)

Sowohl in der Christuskirche als auch im Philosophicum ist freie Platzwahl!